PROJEKT

„SALEM UND DER STÖRRISCHE ZAUBERER“. VISUELLES THEATERSTÜCK ZUM THEMA FRIEDEN IN ÖSTERREICHISCHER GEBÄRDENSPRACHE

Salem und der störrische Zauberer
Bild:Salem und der störrische Zauberer

SCHULE:
Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule
in Kärnten
9020 Klagenfurt, Hubertusstraße 1
www.ph-kaernten.ac.at

KULTURPARTNER:
ARBOS Gesellschaft für Musik und Theater
5020 Salzburg,
Getreidegasse 14/2 /3
www.arbos.at

TEILNEHMERINNEN/TEILNEHMER:
Alter: 7–13 Jahre
Anzahl: 68

KURZBESCHREIBUNG:

Die syrische Bildergeschichte Salem und der störrische Zauberer“ aus dem Jahr 2003 zeigt in beeindruckender Form was geschieht, wenn der Frieden an die Tür klopft: So geschehen im Haus des störrischen Zauberers, dort arbeitet Salem als Bediensteter, seltsame Dinge: Eines Tages klopft es an der Tür, es ist schon später Nachmittag. Vom Tagewerk ist Salem schon müde, so vernimmt er den Befehl des störrischen Zauberers nicht, dass er, Salem, die Tür öffnen solle, um nachzusehen, wer vor der Tür ist.

Für diesen Ungehorsam will der störrische Zauberer Salem bestrafen, er befiehlt nun dem Hund, dass er Salem beiße, doch der Hund verweigert. Für diesen Ungehorsam will der störrische Zauberer den Hund bestrafen, er befiehlt seinem Stock, dass er den Hund schlage, doch der Stock verweigert. Für diesen Ungehorsam will der störrische Zauberer seinen Stock bestrafen, er befiehlt dem Feuer, dass es den Stock verbrenne, doch das Feuer verweigert. Für diesen Ungehorsam will der störrische Zauberer das Feuer bestrafen, er befiehlt dem Wasser, dass er das Feuer auslösche, doch das Wasser verweigert. Nun ruft der störrische Zauberer seinen Esel, dass er das Wasser trinke, doch der Esel verweigert. Nun: Salem hat die Tür nicht geöffnet, der Hund hat Salem nicht gebissen, der Stock hat den Hund nicht geschlagen, das Feuer hat den Stock nicht verbrannt, das Wasser hat das Feuer nicht gelöscht, der Esel hat das Wasser nicht getrunken. Jetzt muss der Zauberer selbst zur Türe gehen, um sie zu öffnen. Und vor der Türe steht die Friedenstaube. Seit diesem Tag lebt Salem glücklich und frei.

Die Schülerinnen und Schüler inszenieren ein Bühnenstück zur Suche nach dem Sinn des Friedens. Der Gewalt, sowohl der alltäglichen Gewalt als auch der Waffengewalt, kann mit friedlichen Mitteln begegnet werden, egal ob dies nun Menschen, Tiere oder Dinge tun. Denn für jedes Lebensalter gilt: Waffen schaffen keinen Frieden, und sie sichern keine Arbeitsplätze.

In Zusammenarbeit schaffen die Schüler/innen der Praxismittelschule der PH Kärnten gemeinsam mit den Schüler/innen der Praxisvolksschule der PH Kärnten, unter ihnen gehörlose, hörbehinderte und hörende Schüler/innen, schulfstufenübergreifend und inklusiv ein künstlerisch-kreatives Theaterstück. Sie weben die Österreichische Gebärdensprache, die deutsche Lautsprache und visuelle Musik (sichtbar, hörbar, spürbar) als Stilelemente in das Theaterstück. Die Schüler/innen entwerfen die Kostüme und Requisiten für den großen Auftritt.

WEITERE INVOLVIERTE PARTNER:

Theater Spielraum
Neue Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule in Kärnten, Klagenfurt
Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik, Klagenfurt

VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DES PROJEKTS:

  1. 04.06.2019: Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (Theater SPIELRAUM, 10:30–11:15)
  2. 13.06.2019: Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (PH Kärnten Viktor Frankl Hochschule Klagenfurt, 09:00–09:45)
  3. 13.06.2019: Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (PH Kärnten Viktor Frankl Hochschule Klagenfurt, 10:30–11:15)
  4. 14.06.2019:Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (PH Kärnten Viktor Frankl Hochschule Klagenfurt, 09:00–09:45)
  5. 14.06.2019: Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (PH Kärnten Viktor Frankl Hochschule Klagenfurt, 10:30–11:15)
  6. 17.06.2019: Salem und der störrische Zauberer“. Eine Bildergeschichte zum Thema Frieden aus Syrien 2003 (neuebuehnevillach, 10:00–10:45)