PROJEKT

PLASTIK AUS PLASTIK

Sezierte Zwiebelverpackung
Bild:Sezierte Zwiebelverpackung

SCHULE:
Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Sillgasse, Innsbruck
6020 Innsbruck, Technikerstraße 19b
www.bg-sillgasse.tsn.at

KULTURPARTNER:
Stiftung FREIZEIT
6020 Innsbruck, Karl-Schönherr-Straße 7-9/B19
www.stiftungfreizeit.com

TEILNEHMERINNEN/TEILNEHMER:
Alter: 11–12 Jahre
Anzahl: 24

KURZBESCHREIBUNG:

76 Plastiksackerl pro Jahr verbraucht jeder Österreicher im Durchschnitt. Nur 25 Minuten ist ein Plastiksackerl im Schnitt im Einsatz. Danach braucht es 100 bis 500 Jahre bis es zerfällt. Dabei löst sich das Plastik allerdings nur in kleinere, kaum sichtbare Plastik-Teilchen (Mikroplastik) auf. Plastiksackerlfetzen werden von Kühen, Schafen, Fischen und anderen Tieren zusammen mit der Nahrung aufgenommen. Die wir dann übrigens auch wieder essen. Mikroplastikrückstände lassen sich in Honig, Mineralwasser oder Duschgel nachweisen. Insgesamt wurden auf der Erde bisher rund 8,3 Milliarden Tonnen Plastik produziert. Von 8,3 Mrd. Tonnen aus der Plastik Herstellung wurden nur 600 Mio. Tonnen tatsächlich recycelt. Verpackungen machen den Großteil des Mülls aus.

Nach theoretischer Hintergrundausleuchtung des Themenfeldes, hinterfragen und dokumentieren die Schülerinnen und Schüler den eigenen Umgang mit Plastik. Aus gesammelten Plastikabfällen gestalten die Schüler/innen im Upcycling-Verfahren eine atmosphärische, flexibel nutzbare Raumkunstskulptur, um durch eigenes Tun und Erleben einen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Lesungen, Performances und Diskussionsrunden über Plastik und Nachhaltigkeit finden dann in und um diese Installation herum statt. Das Ziel ist das Bewusstmachen, dass wir als Verbraucher/innen selbst aktiv werden müssen und durch Änderungen unseres Konsumverhaltens die Industrie in die richtige Richtung lenken – auch wenn dabei die Bequemlichkeit manchmal auf der Strecke bleibt.