PROJEKT

NO MORE HASS IM NETZ!

SCHULE:
Bundesgymnasium Hagenmüllergasse, Wien
1030 Wien, Hagenmüllergasse 30
www.grg3.at

KULTURPARTNER:
Die Brutpfleger*innenKunst- und Kulturverein
1040 Wien, Kolschitzkygasse 12/10
www.diebrutpflegerinnen.com

TEILNEHMERINNEN/TEILNEHMER:
Alter: 13–14 Jahre
Anzahl: 29

KURZBESCHREIBUNG:

Die digitale Welt bietet Vorteile, aber sie hat auch Schattenseiten. Dazu gehören Hasspostings, Cybermobbing und Shitstorms. Hasspostings haben meist rassistische, antisemitische und sexistische Inhalte und diskriminieren Minderheiten. Doch warum verlieren Menschen im Netz die Hemmung, was macht der Hass mit Betroffenen, und wie kann man sich wehren?

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam mit dem Kulturpartner künstlerisch zu Hass im Netz. Die Basis der Szenen bilden Hasspostings, die gemeinsam im Netz ausgewählt werden und als Impulstexte für Improvisationen dienen. In Folge konkretisieren die Jugendlichen Szenen und schreiben Dialoge, die sie dann inszenieren und proben. Auch das Bühnenbild, die Kostüme und etwaige multimediale Hilfsmittel organisieren die Schüler/innen selbst. Neben der künstlerischen Arbeit beantworten sie gemeinsam mit dem Kulturpartner inhaltliche Fragen wieWie erkenne ich Hasspostings?,Wie kann ich mich schützen?,Wie kann ich Opfern helfen?,Ab wann gibt es strafrechtliche Konsequenzen? undWo kann ich Hasspostings melden?.

Bei einem Projekt zur Digitalisierung wäre es naheliegend, ein digitales Format zu wählen. Der Kulturpartner hat sich jedoch bewusst dagegen entschieden. Ein im Vorjahr im Rahmen von culture connected verwirklichtes Projekt mit dem Kulturpartner bewirkte bei den Schüler/innen viel Freude am darstellenden Spiel. Darauf aufbauend behandeln die Teilnehmenden den digitalen Themenschwerpunkt inhaltlich und digitalisieren ihn nur soweit, dass er am Ende mitgefilmt wird und jede/r Schüler/in die Aufzeichnung der Szenen erhält.