PROJEKT

IMPROBYTES – VON ANALOG BIS DIGITAL!

SCHULE:
Evangelische Volksschule am Karlsplatz der Evangelischen Schulgemeinde Wien
1040 Wien, Karlsplatz 14
www.evangelische-vs.at

KULTURPARTNER:
artiges – Verein zur Förderung von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum
2013 Göllersdorf, Auf der Schanz 93
www.artiges.org

TEILNEHMERINNEN/TEILNEHMER:
Alter: 7–9 Jahre
Anzahl: 40

KURZBESCHREIBUNG:

Das theaterpädagogische Projekt verwendet die Lehrmethoden und -techniken des improvisierten Theaters und verbindet das analoge Spiel mit der digitalisierten Welt. Dabei arbeiten zwei Schulklassen zwei Wochen lang in Workshops und entwickeln am Ende eine gemeinsame Aufführung.

Zunächst liegt der Fokus des Projekts auf dem angstfreien und ungehemmten Gebrauch der (Körper-)Sprache und dem Kennenlernen und Vertiefen der Regeln des Improvisationstheaters nach Keith Johnstone. Wie im Alltag gibt es beim Improvisationstheater kein Drehbuch, alles passiert im Moment. So auch in diesem Projekt, in dem die Schülerinnen und Schüler selbst zu ihren Szenen finden.

Danach wird das Theaterspiel vom Thema der Digitalisierung, mit der die Kinder in der Freizeit wie auch im Schulalltag immer mehr konfrontiert sind, inspiriert. Was heißt eigentlich digital und analog? Was ist der Unterschied zwischen einer digitalen Erfahrung und einer analogen? Was ist das jeweils Besondere? Welche Medien benutzen die Schüler/innen? Was gefällt ihnen daran (nicht)? Wie benutzen sie Medien? Wie erleben sie sich und ihre Mitschüler/innen im Umgang mit Smartphone, Tablet und Co.? Was ermöglicht Technik und wann ist sie eher Ablenkung? Ausgehend von diesen Fragen improvisieren die Kinder Szenen auf der Bühne und zeigen sie in der abschließenden gemeinsamen Aufführung. Sie erarbeiten die Aufführungsstruktur im Laufe der Woche gemeinsam und stimmen ab, ob digitale Medien auf der Bühne miteinbezogen werden.

Das Projekt wird filmisch begleitet, um den Schüler/inne/n, den Eltern und der Schule eine digitale Dokumentation zur Verfügung zu stellen.

Ziel des Projektes ist, den Blick der Schüler/innen auf das Thema Digitalisierung in ihrem Alltag spielerisch zu zeigen und zu reflektieren. Die Techniken des Improvisationstheaters ermutigen zum spontanen Reagieren und freien Assoziieren und eröffnen einen vielseitigen Spielraum, in dem die Akteurinnen und Akteure selbst entscheiden, was auf welche Art und Weise thematisiert wird. Des weiteren liegt der Fokus auf der Stärkung der Gruppendynamik.